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Unterschiede zwischen Gel- und Acrylnägeln

Kunstnägel wie Gel- oder Acrylnägel sehen gepflegt aus und halten eine lange Zeit. Im Gegensatz zum normalen Nagellack splittert nichts ab und man kann sich bis zu vier Wochen auf das edle Nageldesign verlassen. Die Nägel werden dabei aus Acryl oder Gel gefertigt und sind unterschiedlich in der Anwendung und in ihren Trageeigenschaften. Mit dem richtigen Equipment können Sie beide Arten zu Hause selber machen. Schon nach kurzer Zeit, mit etwas Übung, können Sie so kostengünstig und einfach gepflegte und feminin glänzende Nägel gestalten. Egal, ob es lediglich eine Naturnagelverstärkung sein soll, ob man den klassischen French-Look tragen oder mit Farbe, Glitzer und Strasssteinchen mehr ausprobieren möchte, Acryl- und Gelnägel sind immer eine schöne Alternative zum Naturnagel und zum Nagellack, gerade wenn die eigenen Nägel dazu neigen, abzusplittern, porös sind oder nicht richtig lang werden. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede bei Acryl- und Gelnägeln.

Acrylnägel – dünne und feste Nägel

Acrylnägel werden modelliert, indem man einen Pinsel mit einem Liquid tränkt und dann in ein Pulver hält. Hierdurch entsteht ein kleines Bällchen, das auf die vorbereitete, entfettete und mattiere Naturnagelplatte aufgesetzt wird. Nun wird mit dem Pinsel der Nagel modelliert, bis das Acryl schließlich fest wird. Diese Prozedur wird solange wiederholt, bis der gewünschte Nagel mit der entsprechenden Form entstanden ist. Das Material ist von Natur aus matt und wird noch entsprechend in Form gefeilt. Anschließend wird das Design für die Acrylnägel – beispielsweise mit Gel – versiegelt und man erhält einen schönen Glanz.

Der besondere Vorteil von Acrylnägeln ist, dass diese hart und widerstandsfähig sind und gleichzeitig sehr dünn modelliert werden können. Andererseits erfordern sie auch eine besondere Übung, damit das Ergebnis wirklich schön wird. Sie glänzen zudem nicht von allein, sodass sie zusätzlich versiegelt werden müssen. Als sehr störend kann auch der beißende Geruch empfunden werden, welcher bei der Modellage entsteht. Dies kann insbesondere unangenehme sein, wenn man sich dafür entscheidet, Acrylnägel zu Hause zu machen.

Gelnägel – der Klassiker unter den Kunstnägeln

Die Modellage mit Gel hingegen gestaltet sich etwas einfacher als die Nagelmodellage mit Acryl. Daher kann man mit einem „Gelnägel Set“ Gelnägel auch einfach zu Hause selbst machen und eine eigene Modellage ausprobieren. Der Naturagel wird entfettet, die Nagelhaut wird mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben und die Nagelplatte wird mit einem Buffer mattiert. Anschließend kann noch ein Primer aufgetragen werden. Nun wird das Gel mit einem Pinsel aufgetragen. Zunächst erfolgt die Grundierung. Hierfür wird eine dünne Schicht Haftgel – oder je nach Set auch ein 1-Phasen-Gel – aufgetragen. Nun kann man sich für das gewischte Design, sei es das klassische French-Design, ein Fullcover oder auch ein natürlicher Babyboomer-Look, entscheiden. Anschließend erfolgt der Aufbau, welcher etwas dicker modelliert wird. Schlussendlich wird der Nagel noch mit einer dünnen Schicht Glanzgel oder Versiegelungsgel versiegelt, sodass der Nagel schön glänzt. Wer möchte, der kann zusätzlich auch Strasssteinchen einsetzen oder mit Glitzerpulver schöne Designs kreieren, sodass ein einzigartiges und extravagantes Design entsteht.

Möglicherweise liegt ein Fehler in der Konfiguration vor.

Fazit – der Unterschied zwischen Acryl- und Gelnägel

Die Unterschiede zwischen Acryl- und Gelnägeln sind deutlich. Gelnägel haben verschiedene Vorteile. Zwar sind sie nicht ganz so widerstandsfähig wie Acrylnägel und müssen auch etwas dicker als Acrylnägel modelliert werden. Gelnägel sind jedoch einfacher zu modellieren, so kann man die Modellage mit einem „Gelnägel Set“ ganz einfach zu Hause ausprobieren. Auch der Geruch ist deutlich weniger intensiv, sodass man Gelnägel auch sehr gut um einen Zimmer modellieren kann. Mit etwas Übung entstehen bei der Modelle von Gelnägeln so sehr schöne Kunstnägel.